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49-Jährige muss nach Brandstiftung in die Psychiatrie
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49-Jährige muss nach Brandstiftung in die Psychiatrie

Eine 49-jährige Frau hat letztes Jahr im Juli versucht ein Wohnhaus anzuzünden. Wegen psychischen Problemen muss sie jetzt in psychiatrische Betreuung.

Veröffentlicht: Montag, 17.02.2020 14:40

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Eine Siegenerin, die im letzten Sommer versucht hat ein Wohnhaus in der Siegener Schnabelstraße anzuzünden, muss für unbestimmte Zeit in die Psychiatrie. Dass hat das Landgericht Siegen heute verkündet. Seit einigen Jahren leidet die 49-jährige bereits an schizophrenen Wahnvorstellungen. Sie glaube zum Beispiel, dass es in Siegen Kannibalen gibt, die Kinder verstümmeln und Kochen, so Richterin Elfriede Dreisbach bei der Urteilsverkündung. Eine dieser Vorstellungen richtete sich gegen einen ehemaligen Nachbarn. In der Überzeugung ihre Kinder, die zum Tatzeitpunkt nicht mehr bei ihr lebten, vor diesem zu schützen, versuchte sie mit einem Becher voll Diesel ihr ehemaliges Wohnhaus in der Schnabelstraße anzuzünden. Der Versuch schlug fehl und die verwirrte Frau konnte kurz darauf festgenommen werden. Laut Richterin Dreisbach war die Frau zum Tatzeitpunkt schuldunfähig. Nun muss sie sich für unbestimmte Zeit in eine psychiatrische Klinik begeben.

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