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45 jähriger soll ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt haben
© Bernd Müller
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45 jähriger soll ehemalige Lebensgefährtin vergewaltigt haben

Seit heute muss sich ein 45 jähriger vor dem Siegener Landgericht verantworten. Er soll seine damalige Lebensgefährtin dreimal vergewaltigt und einmal körperlich missbraucht haben: im Juni 2017, Weihnachten 2017 und im Juni 2018. Vor Gericht hat er heute alle Vorwürfe abgestritten und seine Unschuld beteuert.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.11.2019 13:35

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Ein 45 jähriger Mann soll seine damalige Lebensgefährtin dreimal vergewaltigt haben: Heute hat der Prozess vor der ersten großen Strafkammer am Siegener Landgericht begonnen. Die Vergewaltigungen fanden laut Staatsanwaltschaft im Juni 2017, Weihnachten 2017 und im Juni 2018 statt. Der Angeklagten bestreitet die Vorwürfe: Seine damalige Lebensgefährtin leide an manischen Depressionen und die Vergewaltigungen hätten nie stattgefunden. In seiner Aussage hat der Angeklagte die Beziehungsgeschichte der beiden aufgearbeitet: Von 2015 bis Anfang 2018 haben sie eine On/Off Beziehung geführt und eine Tochter bekommen. Die Vorsitzende Richterin Elfriede Dreisbach ist bei der anschließenden Befragung aber vor allem auf alte Chatnachrichten zwischen den beiden eingegangen. In denen entschuldigt sich der Angeklagte für die „Sachen“ die er seiner damaligen Lebensgefährtin angetan hat. Auf Nachfrage erklärt der Angeklagte, dass es dabei um frühere Auseinandersetzungen ging, aber nicht um Vergewaltigungen. Seine damalige Lebensgefährtin hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgesagt. Der Prozess geht am nächsten Montag weiter.

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