Die Beschäftigten der AWO Siegener Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen haben sich entschieden: ab 1. April 2024 arbeiten sie nur noch 35 Stunden pro Woche. Mit 94 Prozent Zustimmung sprach sich die Mehrheit für die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit einheitlich in allen Betrieben aus. Ihr Lohn bleibt gleich.
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Gemeinsam mit dem Werkstattrat als Mitwirkungsgremium der Menschen mit Beeinträchtigung wird die Leitung der Werkstätten die genaue Umsetzung der 35-Stunden-Woche in jedem Betriebsteil festlegen. In den kommenden Wochen werden alle Betroffenen, einschließlich der Beschäftigten selbst, Eltern, Betreuerinnen und Betreuer sowie die Fahrdienste, umfassend über die bevorstehenden Veränderungen informiert. Die Einführung der neuen selbstbestimmten Arbeitszeit wird das Arbeitsleben der Beschäftigten in den AWO Siegener Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen nachhaltig gestalten. Die Arbeitszeit der Fachkräfte bleibt zugunsten der Reha-Leistung und personenzentrierter Förderung für Menschen mit Beeinträchtigungen unverändert.