
Der Kreis Siegen-Wittgenstein soll ab dem nächsten Jahr einen mit 20 000 Euro gefüllten Sozialfonds für Verhütungsmittel einrichten. Das hat der Kreis-Sozialausschuss einstimmig empfohlen. Der Verhütungsmittelfonds soll Frauen unterstützen, die beispielsweise Hartz IV beziehen. Sie können Geld für Pille, Spirale oder andere Verhütungsmethoden bekommen. Wie genau das Verfahren abgewickelt werden soll, muss aber noch entschieden werden. Die Kreisverwaltung hatte vorgeschlagen, den Topf mit 10 000 Euro zu füllen. Nicole Schoeppner von der SPD beantragte die Verdoppelung. Auch die Stadt Siegen solle einbezogen werden. In Siegen gibt es so einen Verhütungsmittelfonds schon seit fünf Jahren. Anfang Juli trifft der Kreistag die endgültige Entscheidung.