
Endlich wieder ein Job: Im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit bekommt der Kreis Siegen-Wittgenstein 13,2 Millionen Euro vom Bund. Das meldet die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Die Gewerkschaft beruft sich auf Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium. Mit dem Geld sollen bis zum Jahr 2022 vor allem Lohnzuschüsse für Unternehmen bezahlt werden, die Langzeitarbeitslose regulär einstellen. Laut Bundesarbeitsagentur gibt es in Siegen-Wittgenstein derzeit rund 2440 Langzeitarbeitslose. Ihre Zahl sei in den letzten zehn Jahren zwar gesunken, mit Blick auf die gute Lage am Arbeitsmarkt aber immer noch zu hoch, heißt es von der IG Bau. Die Jobcenter in ganz NRW erhalten im Rahmen des „Teilhabechancengesetzes“ knapp 1,4 Milliarden Euro zur Förderung von Langzeitarbeitslosen.