Unbekannte Angreifer

Das Unternehmen „Irle Deuz“ ist nach eigenen Angaben am Mittwoch Ziel eines Cyberangriffs gewesen.

Das Unternehmen „Irle Deuz“ ist gestern Ziel eines Cyberangriffs geworden. Ob und in welcher Form Daten abgeflossen sind, könne man derzeit noch nicht sagen. Durch schnelle Reaktion sei Schlimmeres verhindert worden. Aktuell werde an der Wiederherstellung der IT-Systeme gearbeitet. Nach Angabe des Unternehmens wurden bereits wenige Minuten nach Bekanntwerden des Angriffs alle internen und externen IT-Teams informiert und arbeiten seitdem an der Wiederherstellung der Systeme. Der Wiederanlauf des IT-Betriebes ist aktuell in vollem Gange. Die Kernsysteme zur Aufrechterhaltung der Produktion sind aktuell nur bedingt betroffen. Die Systeme zur Kommunikation, über E-Mail werden aktuell geprüft und stehen ebenfalls bald wieder zur Verfügung, so das Unternehmen in seiner Pressemeldung. „Die Daten von Geschäftspartnern und Mitarbeitern sind ein sehr hohes Gut. Durch den Hackerangriff mussten wir schmerzlich feststellen, dass selbst umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen Schwachstellen aufweisen und durch professionelle kriminelle Energie ausgehebelt werden können“, sagt Geschäftsführer Dr. Petrico von Schweinichen. Man gehe bewusst einen offenen Weg der Kommunikation, um insbesondere die Mitarbeiter einzubinden. Und weiter: „Ob und in welcher Form, Daten abgeflossen sind, können wir aktuell noch nicht sagen. Sollte dies aber der Fall sein, werden wir unverzüglich mögliche betroffene Personen und Institutionen individuell informieren.“ „Wir bedauern den Vorfall sehr und versichern, dass wir alles unternehmen, um die Daten so schnell wie möglich wiederherzustellen. Verstärkt durch externe Experten werden wir die Sicherheitsmaßnahmen der Systeme weiter ergänzen.“, sagt Geschäftsführer Thomas Fink.