Tierheim Siegen

Keine Feste, keine Tage der offenen Tür - den Tierheimen sind in der Pandemie Spenden und Einnahmetöpfe weggebrochen. Die Nothilfe des Landes NRW war nur ein Tropfen auf den heißen Stein, meinen viele.


Den Tierheimen sind in der Pandemie Spenden und Einnahmetöpfe weggebrochen. Auch der Betrieb des Tierheims in Siegen würde besonders in der Corona-Krise nicht ohne finanzielle Unterstützung laufen. „Wir finanzieren uns zu zwei Dritteln aus Spenden“, sagte Tierheim-Leiter Tobias Neumann der Deutschen Presse-Agentur. 2020 war für die Einrichtung enorm schwierig. Keine Feste, keine Tage der offenen Tür, keine Stände. Das führte allein für das Heim in Siegen zu einem Spendenverlust von mehr als 30 000 Euro. Neumann beantragte beim Land im Frühjahr 2000 Euro als Futterkosten-Soforthilfe. Er sagt: „Für ein Tierheim unserer Größe war das ein Tropfen auf den heißen Stein“.

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