Thyssenkrupp will Werk in Olpe schließen

Der Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp will in seiner Automobilzuliefersparte fast 500 Stellen streichen. Großer Verlierer der Neuausrichtung der Produktion von Federn und Stabilisatoren ist das Werk in Olpe. Das soll Ende 2021 geschlossen werden.

Thyssenkrupp will sein Werk in Olpe-Lütringhausen Ende 2021 schließen. Betroffen sind davon etwa 330 Mitarbeiter. Das hat der Konzern heute bekanntgegeben. Grund ist die Neuausrichtung der Produktion von Federn und Stabilisatoren für den KFZ-Markt. Betroffen ist auch das Werk in Hagen. Dort will Thyssenkrupp auf eine stärker automatisierte Produktion umstellen. Dadurch sollen bis Anfang 2022 rund 160 Stellen entfallen. Mit den Arbeitnehmervertretern werde über einen Interessensausgleich und Sozialplan für beiden Standorte verhandelt.

Die Konzernspitze hatte den Geschäftsbereich Federn und Stabilisatoren, in dem in Deutschland, Ungarn, Brasilien, Mexiko und

China rund 3400 Mitarbeiter beschäftigt sind, im vergangenen Jahr auf den Prüfstand gestellt. Der Umbau und die Stellenstreichungen in Deutschland sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen.

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