THW Siegen leistet mehr als 17.500 Einsatzstunden in 8 Wochen

Seit der Flutkatastrophe am 15. Juli ist der Siegener Ortsverband des Technischen Hilfswerks in den betroffenen Regionen im Einsatz. 

Acht Wochen dauert der Einsatz der Siegener THW-Kräfte zur Bewältigung der Hochwasserschäden bereits an. In mehr als 17.500 Stunden haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Rettung von Menschen und Sachwerten unterstützt, Trümmer geräumt, Wasser abgepumpt, Flußläufe von Treibgut befreit, Behelfsstraßen und -brücken gebaut, Strom hergestellt oder Häuser unter Anleitung von Baufachberatern gesichert. Dazu kamen verschiedene Führungsunterstützungen vor Ort und in der THW-Zentrale in Bonn, der Betrieb von Bereitstellungsräumen, das Versorgen von Einsatzkräften und weitere Logistik-Aktivitäten. Die umfangreichen Einsatztätigkeiten machen die Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zum bisher größten Einsatz für das THW in Siegen. Im Einsatz waren bislang mehr als 80 Helferinnen und Helfer aus allen Siegener Teileinheiten. Jede Einsatzkraft war im Durchschnitt 220 Stunden aktiv. „Diese Leistung unserer Siegener Kräfte ist nur möglich Dank des Rückhalts in den Familien und im Freundeskreis, aber insbesondere Dank der großzügigen

Unterstützung in Form von Freistellung der Helferinnen und Helfer durch die heimischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber“, sagt THW-Ortsbeauftragter Reiner Senner. Während zu Beginn der Katastrophe der Schwerpunkt der Tätigkeiten in den Bereichen Rettung und Bergung, dem Sichern von Gebäuden und dem Freiräumen von Strassen, Zuwegungen und Gewässern lag, stehen jetzt Einsätze zur Notversorgung und Notinstandsetzung im Vordergrund. Dazu gehört zum Beispiel das Wiederherstellen von Stromanschlüssen und Straßenbeleuchtungen in Zusammenarbeit mit den lokalen Netzbetreibern. Auch die Siegener Expertise in den Bereichen Baufachberatung und Straßenbau/Brückenbau ist noch gefordert. „Auch wenn das Einsatzaufkommen für uns etwas zurückgegangen ist, rechnen wir damit, dass unsere Experten auch in den kommenden Wochen noch vor Ort gefordert sein werden“ sagt THW-Ortsbeauftragter Reiner Senner.

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