Neuer Befangenheitsantrag

Knapp vier Wochen hat der Burbach-Prozess pausiert. Heute sollte im Hüttensaal der Siegerlandhalle in Siegen wieder verhandelt werden. Bis auf einen Befangenheitsantrag hat es aber nichts gegeben. Vorgesehen für heute war das Geständnis eines Angeklagten. Doch genau dieser Plan sorgte für Diskussionen. Ende Juni hatte sich der Verteidiger des Angeklagten mit Richtern der Strafkammer getroffen. Bis heute wurden die übrigen Verteidiger aber nicht über das Treffen informiert. Laut den Rechtsanwälten Guski und Adam hätte genau das aber passieren sollen. Deshalb sorgten sie kurzerhand für eine zweistündige Pause, um einen Befangenheitsantrag zu verfassen. Weiterverhandelt wurde danach nicht mehr. Kommende Woche geht es weiter mit dem Ergebnis des Antrags.




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