Diskussionen um den Regionalen Sozialen Dienst

Im Kreis-Jugendhilfeausschuss hat es gestern Abend Diskussionen um den Regionalen Sozialen Dienst gegeben. Hintergrund sind Pläne, die Standorte Wilnsdorf und Weidenau zusammenzulegen.

Die Arbeit der Jugendhilfe im Regionalen Sozialen Dienst, kurz RSD, soll in Siegen-Wittgenstein dezentral organisiert bleiben. Das fordert ein gemeinsamer Antrag von CDU und den Grünen. Bei sechs Enthaltungen bekam der gestern Abend im Jugendhilfeausschuss nur knapp die nötige Zustimmung. Vorausgegangen war eine hitzige Diskussion. Hintergrund ist ein Gutachten aus dem Jahr 2018. Es schlägt vor, die RSD- Geschäftsstelle in Wilnsdorf mit der in Weidenau zusammenzulegen. CDU und Grüne befürchten, dass dadurch im südlichen Siegerland Beratungsangebote wegfallen könnten. Karl-Heinz Jungbluth von der FDP warf der Kreisverwaltung sogar vor, zulasten der Bürgerinnen und Bürger sparen zu wollen. Dezernentin Helge Klinkert widersprach, durch eine mögliche Zusammenlegung werde in den Kommunen keine einzelne Sprechstunde wegfallen. Das letzte Wort hat der Kreistag.