Barrierefreier Ausbau

© Bernd Müller

NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach hat dem "Verein zur Erhaltung der Ginsburg" Dienstagabend einen Bewilligungsbescheid übergeben. Das Land NRW stellt rund 770 000 Euro aus dem Förderprogramm „Heimatzeugnis“ zur Verfügung. Für insgesamt 855 000 Euro soll die Ginsburg saniert werden - der Verein muss zehn Prozent der Kosten selbst aufbringen. Die Ginsburg bekommt auch einen neuen Pavillon mit Toilettenanlage und Terrasse. Die ganze Burganlage wird barrierefrei gestaltet. Vom neuen Pavillon wird ein sanft ansteigender "Erlebnisweg" zur Burgruine führen. Mit einem Aufzug geht es dann bis auf die Aussichtsplattform. Die wird umgebaut, damit auch im Rollstuhl sitzende Personen eine gute Aussicht haben. Markus Völkel vom "Verein zur Erhaltung der Ginsburg" freut sich über den Bewilligungsbescheid. Im Herbst und Winter soll die Planung zu Ende gebracht werden. Im Frühjahr sollen Bauarbeiten beginnen, bis Ende 2020 soll ein großer Teil der Maßnahmen umgesetzt sein. Am Mittwoch, 4. September 2019, gibt es ab 18 Uhr im Turmzimmer der Ginsburg einen Informationsabend für Interessierte.