Angeklagter aus Mangel an Beweisen freigesprochen

Im Fall des Raubüberfalls in Achenbach wurde heute der 29.-Jähriger Angeklagte vor dem Landgericht von der Tat freigesprochen. Im März hatte ein Unbekannter in der Achenbacher Furt eine 24-Jährige Frau überfallen und schwer verletzt. Anschließend hat er ihre Handtasche gestohlen. 

© Bernd Müller

Anfang März wurde in der Achenbacher Furt in Siegen eine 24 jährige Frau überfallen und dabei schwer verletzt. Dafür stand heute ein 29-jähriger vor dem Siegener Landgericht. Er wurde jedoch wegen Mangel an Beweisen freigesprochen. Allerdings stand er nicht nur wegen dieser Sache vor Gericht. Es ging um eine Vielzahl an Delikten. Unter Anderem ging es um Räuberische Erpressung, Diebstahl, Angriffe auf Polizeibeamte, Sachbeschädigung, Körperverletzungen und  Drogenbesitz. Insgesamt bekam der Angeklagte eine 3 ½-jährige Haftstrafe. Das Gericht wies darauf hin, dass der Angeklagte äußerst Gewalttätig sowie seit vielen Jahren drogenabhängig sei und sich deshalb in eine Therapie begeben muss. Wenn er diese erfolgreich durchzieht könnte er auf Bewährung freikommen. Das Urteil sorgte für Ärger auf der Zuschauerbank „Eine Frechheit, so ein Saftladen, das ist ja das Letzte“ hieß es da von einigen Plätzen. Bis zum Antritt der Therapie in 3 Monaten bleibt der 29-jährige in Haft.

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